„Die BRD und ihre Antifa…“

Die antifaschistische Bewegung hat sich weitestgehend vom Antiimperialismus verabschiedet. Das wird ihr zum Verhängnis“ schreibt Johann Lütten in der Wochendendbeilage vom 6./7. September der „jungen Welt„, die sich dem Tiefstand der gegenwärtigen antifaschistischen Bewegung hierzulande auf 8 Seiten widmet.
Allerdings. Das kann man besonders auch in Frankfurt beobachten.

Von verschiedenen Seiten aus wird vor allem der faschistisch dominierte Putsch der Kiewer Junta beleuchtet, von dem eins sicher ist: ohne deutsche Hilfe, ohne die der EU, der NATO, der USA wäre er nicht gelungen. Das bedeutet nicht im Umkehrschluss, daß all die imperialistischen Patinnen und Paten des neoliberal-faschistischen Jazeniuk-Regimes samt Poroshenko, Swoboda und „Rechter Sektor“ vor, während und nach dem Staatsstreich einer Meinung waren oder sind. Auch in dieser Hinsicht sind die Ereignisse in der Ukraine und die Rolle des deutschen Imperialismus geradezu ein Lehrbuchbeispiel für die Akualität der Imperialismustheorie als Theorie des aktuellen Kapitalismus – damit aber auch des aktuellen Faschismus in seiner beachtlichen Wandlungsfähigkeit. Die gesamte jW-Beilage zum Thema Antifa kann hier  heruntergeladen werden. Es lohnt sich, sie kritisch zu lesen und zu diskutieren. 
Mehr davon? Weiterführende Texte zum Thema finden sich hier.

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