28.5.2014, Türkisches Volkshaus: Diskussion über die Mordserie des NSU und dessen staatliche Unterstützung

Am kommenden Mittwoch, 28.5.2014, 19:30 Uhr, findet im Türkischen Volkshaus, Werrastraße 29 (Nähe Westbahnhof) eine Diskussionsveranstaltung zur Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) statt.

NSU-Komplex | Verfassungsschutz | Rechtsextremismus

Referenten:

  • Murat Cakir/ Rosa Luxemburg Stiftung Hessen

  • Wolf Wetzel / Autor des Buches “Der NSU-VS-Komplex”

  • Moderation: Hans Christoph Stoodt/Anti Nazi Koordination

Schwerpunkte dieser Diskussionsveranstaltung sind:

  • Der Mord in Kassel 2006 | Über die Zufälle einer Begegnung von NSU-Mitgliedern und einem V-Mann-Führer am Tatort, gesteuerte Erinnerungen und unterlassene Ermittlungen
  • In der Türkei steht der Begriff ›Tiefer Staat‹ für staatsterroristische Aktivitäten. Was besagt dieser im Detail und läßt sich diese ›Sphäre jenseits des Rechtsstaates‹ (Prof. Hajo Funke) auf die Verhältnisse in Deutschland übertragen?
  • Ist die Einrichtung eines parlamenarischen Untersuchungsausschuss/PUA in Hessen schon genug – oder eine bequeme Form, die fehlenden eigenen (antifaschistischen) Initiativen in den parlamenarischen Raum abzuschieben? Was können und müssen außerparlamentarische Kräfte zusätzlich tun?
  • NSU, NSA, die Rolle der BRD in der Ukraine: welche Bedeutung haben diese Stichworte für die Diskussion einer antifaschistischen Arbeit, die sich den hieraus ergebenden Herausforderungen stellt?
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