Gentrifizierung ist…

wenn die schwarzgrüne Schickeria alleine frißt.
Nachdem das Palmengartenhaus zuvor mit öffentlichen Mittelchen in Höhe von lachhaften 40 Millionen Euro saniert wurde, wird nun über die Kosten der dort angebotenen Speisen sichergestellt, daß bestimmt nur die sogenannten Leistungsträger der Gesellschaft dort ungestört und unter sich speisen. An vorderster Front der Profiteure tut sich mal wieder der Ex-Sponti-Streetfighter Jonny Klinke hervor, der einen sogleich an Schmierer, Semler, Fücks, Koenigs, Koenen, Cohn-Bendit und vor allem natürlich an den unvergessenen Josef-Maria Fischer erinnert.
Wolf Wetzel hat die Einzelheiten.
Und mich erinnert das an eine der vergangenen Bankenumzingelungsaktionen mit Händchenhalten, deren Harmlosigkeit angesichts des Anlasses nur noch von der offenkundig vorhandenenen, aber ungenutzt verpuffenden Aktionsbereitschaft nicht weniger Mitdemonstrant*nnen übertroffen wurde. So trug eine ältere Demonstrantin, Typ Oberstudenrätin für Deutsch und Englisch, ein handgesticktes (sic!) Demobanner, welches eine Guilloutine zeigte. Mit der schön drumherumdrapierten Aufschrift: „Best ideas come in crisis times“. Genau. „Aber die Theorie wird zu materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift“ hat mal ein kluger Mann getextet.

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