Die faschistischen „Grauen Wölfe“ bauen in Frankfurt ein „Kulturzentrum“ auf

Die bereits seit März 2011 zu beobachtenden Versuche der „Türk Federasyon“ – Auslandsorganisation der faschistischen Partei MHP der Türkei – haben zu erheblichen Diskussion im betroffenen Stadtteil der Mainmetropole sowie auch der Stadt insgesamt gesorgt. Anlässlich einer Pressekonferenz äußerte sich dazu die Gruppe „Griesheimer Erklärung“, ein breites Bündnis, das den Grauen Wölfen in ihrem Frankfurter Stadtteil und darüber hinaus den Kampf ansagt. Im Folgenden ein Beitrag der Frankfurter Anti-Nazi-Koordination (ANK) :

„Erschießt jeden, der sich von unserer Sache abwendet!“ (Alparslan Türkes, 1917 – 1997).
Einige Anmerkungen zu Ideologie und Politik der „Grauen Wölfe“


Die Errichtung des Kulturzentrums der Türk Federasyon (TF)  im Frankfurter Stadtteil  Griesheim, In der Schildwacht 15, ist ein offensiver Schritt dieser Organisation, die mit vollem Namen ATÜTDF (Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu – Federation der Türkisch-Demokatischen Idealistenvereine in Deutschland) heißt.

Welche Vorstellungen prägen diese Organisation?

Die TF gilt als Auslandsorganisation der türkischen MHP, ihre Mitglieder nennen sich selber „Graue Wölfe“(Bozkurtcular) .

Ein notwendig kurzer Blick auf die Gründungsgeschichte der MHP an dieser Stelle:

„Die ersten faschistischen Organisationen in der Türkei entstanden Ende der 1930er Jahre, ideologisch von den Nazis beeinflußt und mit materieller Unterstützung durch den deutschen Botschafter in Ankara, Franz von Papen. Im 1939 veröffentlichten »Glaubensbekenntnis des Grauen Wolfes« wird die Überlegenheit der türkischen Rasse und Nation aufgrund des »türkischen Blutes« benannt. Gefordert wird die Vereinigung aller Turkvölker vom östlichen Mittelmeer bis nach China in einem Turan genannten Großreich. Um dahin zu gelangen, wird der Krieg als »großes und geheiligtes Naturgesetz« gerechtfertigt. Der Begriff »Bozkurt« (Grauer Wolf) bezieht sich auf eine Legende, wonach Turkstämme im achten Jahrhundert von einem Wolf in das Gebiet der heutigen Türkei geführt wurden.
1944 meldete ein SS-Brigadeführer dem Auswärtigen Amt »gute Verbindungen« zum Offiziersanwärter und »Führer der pantürkischen Bewegung«, Alparslan Türkes, der »auf weite Sicht für Deutschland wirksam werden« könne. Nach Kriegsende wurden die USA zum neuen Patron der türkischen Faschisten, die sich in den mit CIA-Hilfe gegründeten »Vereinen zur Bekämpfung des Kommunismus« organisierten. Türkes, der zwischenzeitlich in den USA eine NATO-Ausbildung zur Aufstandsbekämpfung durchlaufen hatte, wurde nach dem Militärputsch 1960 vorübergehend zum Referenten des neuen Machthabers General Cemal Gürsel. Da er sich einer von den kemalistischen Militärs geplanten Zivilisierung der Machtstruktur widersetzte, wurde Türkes allerdings aus der Junta ausgeschlossen und als Militärattaché nach Indien geschickt. 1965 ließ sich der inzwischen aus dem Militärdienst ausgeschiedene Türkes zum »Basbug« (Führer) der unbedeutenden Republikanischen Nationalen Bauernpartei (CKMP) ernennen, die sich 1969 in Partei der nationalistischen Bewegung (MHP) umbenannte und die osmanische Kriegsflagge mit den drei Halbmonden zum Symbol erwählte. Zu ihrer Frontorganisation wurden die Ülkücü (Idealisten)-Vereine.“[1]

Kennzeichnend für Ideologie und politische Praxis der TF als Auslandsorganisation der faschistischen MHP sind nach einer Analyse des Zentrums für Türkeistudien der Uni Duisburg ein massiver Nationalismus, die mythologische Idee eines großtürkischen Reiches von Zentralasien bis zum Balkan, die Vorstellung einer fundamentalistisch geprägten türkisch-islamischen Synthese, die bisweilen sogar genetisch begründete Behauptung einer Überlegenheit des Türkentums über alle anderen sogenannten Rassen und Völker.

Wir haben es bei den „Idealisten“ mit Anhänger_innen von Hass auf Kurden, Aleviten, Armenier, aber auch auf den sogenannten Westen, mit Antisemitismus und Homophobie zu tun.
Dieser Ideologiemix und die durchaus gewaltbereite Art und Weise des Auftretens der Grauen Wölfe führt dazu, daß sie ebenso wie ihre Mutterpartei MHP von einigen Landesverfassungsschutzbehörden (BaWü, Berlin, Hessen, NRW) und, soweit bekannt, allen veröffentlichten politischen Publikationen als extrem rechts eingestuft werden.

Im sogenannten Fahneneid schwören die Mitglieder der „Grauen Wölfe“ (GW)  bei „Allah, dem Koran, dem Vaterland, der Flagge“: „Unser Kampf geht bis zum letzten Mann, bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Tropfen Blut / Unser Kampf geht weiter, bis die nationalistische Türkei, bis das Reich Turan erreicht ist / Wir, die idealistische türkische Jugend, werden niemals aufgeben, nicht wanken, wir werden siegen. Möge Allah die Türken schützen und sie erhöhen.“,  wobei unter dem Reich Turan, der bereits erwähnte  Zusammenschluß aller Turkvölker, bisweilen aber auch noch der Finnen, Ungarn, Mongolen, Mandschuren und anderer verstanden wird, die als „turanische Rasse“ verstanden werden.  Die Symbole der GW (Halbmond und Wolf / osmanische Kriegsflagge / turanische Flagge, Wolfsgruß) integrieren diese Vorstellungen. Sie basieren auf einem Begriff von Nation, der ethnisch homogen sein soll, also unter Auschluss aller rassisch / ethnisch / religiös Nichtzugehörigen, wie es der VS-Bericht von BaWü 2008 detailliert dargelegt hat.

Wie die MHP auch hat die TF nach dem türkischen Militärputsch von 1980 eine partielle ideologische Wende vom Panturkismus zur sogenannten islamisch-türkischen Synthese vollzogen, ohne sich von ihren bisherigen Werten zu distanzieren. Dafür dürfte sowohl die Erfahrung der siegreichen islamischen Revolution Irans als auch die zeitweilige Illegalisierung der MHP nach 1980 eine Rolle gespielt haben:  „Als türkisch-islamische Idealisten richten wir unser Leben nach dem Koran, der Tradition des Propheten, dem Konsens der Gelehrten und dem Analogieschluss. Reform und Modernisierung des Glaubens lehnen wir ab. Wir werden weiterkämpfen, bis eine göttliche Ordnung errichtet ist,“[2] heißt es demzufolge nun  in einer Erklärung der TF, die sich auf die Türkei beziehen mag, aber selbstverständlich das Handeln der GW auch hierzulande prägt.

Dabei geht es nicht nur um Überzeugungsarbeit und Propaganda. In der Darstellung der Entschiedenheit und des Fanatismus der Bewegung zitiert Kemal Bozay den führenden Ideologen der MHP, Necdet Sevinç,: „Ein Idealist ist in der Regel nicht ein Mann des Denkens, sondern immer ein Mann der Aktion […] Alle Denkweisen, alle Handlungen und alle Meinungen, die von Handlungs- und Denkweise der Idealisten abweichen, besitzen keine Gültigkeit.“[3]

Die GW schulten und trainierten bis 1980 ca. 100.000 Jugendliche in paramilitärischen Camps[4] – und dieser Kaderbestand ist danach wohl kaum einfach spurlos verschwunden. Ihr „Kampf um die Straße“ kostete ca. 5000 Menschen in der Türkei das Leben. Auch in  der Bundesrepublik kam es zu erfolgreichen Mordanschlägen der Bozkurts[5]. Die außerordentliche Gewaltfaszination der „Wölfe“ kam schon in folgenden Worten des „Führers“ Türkes zum Ausdruck: „Wenn ich zurückweichen sollte, dann erschießt mich. Erschießt jeden, der sich von unserer Sache abwendet.“[6]

Die großtürkische Nation als ethnisch homogenes Gebilde und eine starke, autarke Türkei sind die politischen Ziele der TF und MHP. Dabei stören die nicht als Türken angesehenen Ethnien in der Türkei ebenso wie konkurrierende gesellschaftliche Entwürfe wie etwa der Linken oder auch der westlichen Aufklärung. Das ist der Grund, weshalb Kurden, Armenier, Aleviten, aber auch alle linken Organisationen, sowie die führenden Mächte „des Westens“, und hier vor allem die USA und Israel bzw. „die Juden“ verstanden werden.  Dabei wirkt die schon ältere, massiv antikommunistische Position der MHP und ihres Gründers Türkes weiter. Das kann dann soweit führen, daß im Jahr 1995 anläßlich der Einweihung der Großen Moschee in Mannheim Angehörige türkischer “Idealistenvereine“  Übersetzungen von Hitlers „Mein Kampf“ verkaufen. Im selben Jahr behauptete Enver Ören, als Inhaber eines Privat-TV-Senders in der Türkei wichtiger Finanzier der TF, die „Überlegenheit“ der Türken sei genetisch festgelegt. [7]

Konsequent forderte bereits der Gründer der MHP, Türkes, seine Kameraden in Deutschland zur Zusammenarbeit mit der neofaschistischen NPD auf: „Für die Realisierung der vorgenommenen Ziele ist es erforderlich, daß die bestehende Zusammenarbeit zwischen der NPD und unserer Partei, die Erfahrungen und die Arbeitsmethoden der NPD gemäß den Befehlen unserer Parteizentrale besser ausgenutzt werden…“[8]. Es gibt durchaus Hinweise darauf, daß diese Forderung seitens der Vertreter des sogenannten ethnopluralistischen Konzepts der NPD von deren Funktionären positiv beantwortet wurde und wird.[9] Die Bezeichnung der GW als in einem weiteren Sinne neofaschistische Organisation ist dementsprechend durchaus angemessen.

Zusammenfassend noch einmal Kemal Bozay, demzufolge sich

„die rechtsextreme Bewegung in der Türkei […] ideologisch auf ein Konglomerat von verschiedenen nationalistischen und islamistischen Diskursen [stützt]: auf den idealistischen Nationalismus (Ülkücülük), der einen ausgeprägten Rassismus gegenüber allen nicht-türkischen Bevölkerungsteilen, insbesondere den Minoritäten im eigenen Land, beinhaltet; die antidemokratische Grundhaltung, die die Propaganda gegen Linke, Sozialisten, Kommunisten und Gewerkschaften, aber auch gegen demokratische Institutionen in den Mittelpunkt stellt; auf den Islam in seiner Rolle für die Konstituierung des so genannten Türkentums; auf die Türkisch-Islamische Synthese (Türk Islam Sentezi), deren Kernelement die Untrennbarkeit von türkisch-nationalen und islamischen Bestandteilen ist, als Gegenpol zum Einfluss linker Ideen; auf die Neun-Strahlen-Doktrin des MHP-Führers Türkes, der damit den Weg zur nationalistischen Türkei proklamierte und die Autorität des Führers festigte; und nicht zuletzt auf die in Deutschland propagierte Kernideologie des Europäischen Türkentums (Avrupa Türkcülügü), der als Sammelbegriff für die türkisch-nationalistische Identität in Europa benutzt wird.“[10]

In den vergangenen Jahren hat die TF verschiedentlich geäußert, sie wolle sich an die geltenden Gesetze halten, „Integrationsarbeit“ leisten, sich um Jugendliche kümmern und so weiter. Aber gerade in den vergangenen Jahren hat sich auch immer wieder gezeigt, mit welchen Methoden sie versucht, ideologischen und politischen Einfluss insbesondere auf Jugendliche zu gewinnen: Beispiele Wetzlar und Wiesbaden.

Ich sehe keinerlei Grund, zu glauben, daß die „Ülkücüler“ sich tatsächlich von ihren oben knapp skizzierten politischen Zielen in welcher Form auch immer abgewandt hätten.

Auch die Mitglieder des Frankfurter „Kulturzentrums“ der TF haben noch vor wenigen Wochen stolz erklärt, Graue Wölfe zu sein. Offenbar witzig fanden sie es auch, bei den Wahlen zur letzten KAV, ihre Liste „Multikulturelles Hilfsbereites Publikum“ (MHP) zu nennen. Auch hieran zeigt sich deutlich, wie ernst ihre angebliche Hinwendung zu einer nicht-homogenen, einer multikulturellen Gesellschaft gemeint ist, die doch Teil der beteuerten, vorgeblichen „Integrationsbemühungen“ der  TF sein müsste: sie werden allenfalls veralbert.  Eines ihrer Mitglieder, F. Cetiner, ist seither Mitglied der KAV.

Nebenbei: es soll hier nicht so getan werden, als sei nach meiner Auffassung Frankfurt am Main ohne die Aktivisten der TF ein harmonischer Ort ohne Rassismus und Diskriminierung. Realistisch betrachtet muß man sagen: vermutlich geht nur ein relativ geringer Teil aller Probleme in diesem Bereich auf das Konto der TF. Das zu sehen kann aber nicht bedeuten, mit verschlossenen  Augen zuzuschauen, wie GW vor unseren Augen ein Kulturzentrum aufbauen, das bereits beginnt, im Stadtteil Wurzeln zu schlagen. Wie wir uns unseren Stadtteil wünschen, haben wir deshalb in unserer Griesheimer Erklärung“ wenigstens kurz dargelegt.

Mit ihrem eigenen, positiven Bezug auf die MHP stellen sich die Aktivisten der GW nach meiner Auffassung selber außerhalb des für alle zu akzeptierenden Bereichs politischer Normalität, wie er derzeit durch die demokratischen Grundrechte der Verfassung im Sinn nicht zu unterschreitender Mindeststandards normiert ist. Ähnlich wie im Fall der politisch in manchem sicher ganz anders argumentierenden deutschen Neofaschisten darf es aber in unserer Gesellschaft niemals zur „Normalität“ werden, daß Menschen welcher ethnischen Herkunft oder welchen religiösen Glaubens auch immer sich selbst aus rassisch-biologischen Gründen anderen für überlegen halten, antisemitische oder sonstige rassistische und nationalistische Ziele zur Errichtung einer Großmacht verfolgen und zu diesem Zweck sogenannte Minderheiten, die ihren völkischen Homogenitätsvorstellungen oder ihrem Gesellschaftsentwurf widersprechen, zu Feinden erklären, und, wie die Praxis über Jahrzehnte bewiesen hat, zu Hunderten ermordet haben.

Aus diesem Grund müssen nach meiner Auffassung wir, Bürgerinnen und Bürger dieses Stadtteils und unserer Stadt heute klar zum Ausdruck bringen: das Kulturzentrum der Türk Federasyon in Griesheim ist hier nicht willkommen.

Das mindeste, was wir von den Betreibern des Kulturzentrums der TF erwarten müssen ist eine unzweideutige, öffentlich und irreversible Distanzierung von Ideologie und Politik der MHP und ihren zahlreichen politischen Morden, ihres Gründers Türkes, der Turan-Ideologie und ihrer Symbole. Dazu rufe ich die Repräsentanten des Zentrums von hier aus auf.

Sollten sie dem nicht nachkommen wollen, müssen wir aus meiner Sicht alle verfügbaren politischen, juristischen und sozialen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, nutzen, um das Zentrum der GW dicht zu machen.

Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main
www.antinazi.wordpress.com


[1] Nick Brauns, Mörderische Wölfe, in: junge Welt, 13.2.2012 (http://www.jungewelt.de/2012/02-13/001.php).

[2] Kilian Kindelberger (Hg.), Fundamentalismus. Politisierte Religionen, LZPB Brandenburg, Potsdam 2004, S. 72.

[5] Das bekannteste Beispiel für diesen Terror ist der Mord an dem Lehrer und Gewerkschafter der IG Metall Celalettin Kesim in West- Berlin am 5. Januar 1979 (sic!), vgl. (mit fehlerhaftem Datum)  http://de.wikipedia.org/wiki/Celalettin_Kesim. Weitere Belege für Mordaktivitäten der GW in der BRD finden sich in einer Kleinen Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dagdelen und anderen, Nr. 16/7682, vom 8.1.2008. (http://www.xs4all.nl/~afa/comite/artikel/bundestag2007.pdf).

[6] Zit. nach Nick Brauns, Mörderische Wölfe, a.a.O., ebenso an den Belegstellen unter Anm. 8.

[7] Beleg zu „Mein Kampf“ und Enver Ören: Kurdistan-Rundbrief, 25.3.1997, hier zit nach: Demokratiegefährdende Phänomene in Kreuzberg und Möglichkeiten der Intervention – ein Problemaufriss. Eine Kommunalanalyse im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg,  Berlin, Februar 2003, Herausgegeben vom Zentrum Demokratische Kultur Projektbereich „Community Coaching“, Anm. 75, vgl.: http://www.xs4all.nl/~afa/comite/artikel/artikel108.html

[9] Zu weiteren Details zu den bis in die 1960er Jahre zurückreichenden Kontakten zwischen NPD und MHP, dem ausführlichen Briefwechsel Adolf von Thaddens mit Alparslan Türkes,  gegenseitiger materieller Hilfe der beiden Parteien und die geplante Zusammenarbeit ihrer Jugendorganisationen vgl. http://www.nadir.org/nadir/archiv/Antifaschismus/Organisationen/Graue_Woelfe/graue1.html.

[10] Kemal Bozay: Die Rückkehr der Wölfe. In: Jungle World Nr. 45, 8. November 2007

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2 Antworten zu Die faschistischen „Grauen Wölfe“ bauen in Frankfurt ein „Kulturzentrum“ auf

  1. Xavier Hertogenbosch schreibt:

    Mönchengladbach im Griff der Grauen Wölfe

    Wir fordern die Stadt Mönchengladbach daher auf, den Gemeinnützigen Türkischen Kulturverein sofort aus der Liste Anbieter und Angebote zur Integration und Migration zu streichen.

    Auch Turanspor Rheydt, gegr. 2002, versteht sich als Teil der ADÜTDF: Zugehörigkeit Almanya Türk Federasyon [Graue Wölfe], Vereinsadresse lautet Mönchengladbach Türk Kültür Derneğine [Türkischer Kulturverein Mönchengladbach; ADÜTDF]

    Wahlen zum Integrationsrat

    Durch Vertrauensseligkeit, Sorglosigkeit und Desinteresse hat die Stadt wie geschildert in den letzten Jahren das freie, gleichberechtigte und sichere Zusammenleben aller Mönchengladbacher gefährdet. Doch scheint sich mit der aktuellen Integrationsratswahl ein neues erhebliches Problem aufzutun, 2014 kandidieren offensichtlich drei Graue Wölfe.

    Der Wahlleiter, der für die ordnungsmäßige Vorbereitung und Durchführung der Wahl verantwortlich ist (§ 3 Abs. 2), ist seiner Pflicht nach § 10 Wahlordnung Integrationsrat nicht in gebotener Sorgfalt nachgekommen, alle Personen, unabhängig davon, ob sie sich als Einzelbewerber oder Listenmitglied aufstellen lassen haben, gründlich auf eine Nähe zu verfassungsfeindlichen Gruppierungen wie die Grauen Wölfe zu überprüfen.

    (Quelle: offener Brief vom 22.04.2014 an Oberbürgermeister Norbert Bude und Integrationsratsvorsitzende Gülistan Yüksel)

    http://eifelginster.wordpress.com/2014/04/22/377/

  2. Xavier Hertogenbosch schreibt:

    Ein trotz vieler Hinweise aus der Bevölkerung durch Presse und Lokalpolitik aufwändig vermiedenes sprich Norbert Bude offensichtlich ziemlich unangenehmes Thema: Gülistan Yüksel und die TÜRK FEDERASYON (ADÜTDF, Graue Wölfe). Der 2014 erfolgreich (Wahlergebnis ist angefochten worden, Neuwahlen wurden gefordert, Stadt hat noch nicht entschieden) in den Integrationsrat gewählte TDIV (Türkisch-Deutscher Integrationsverbund) mit seinem umstrittenen Bestandteil Türk Kültür Dernegi (ADÜTDF) ist ja aus Sicht des Oberbürgermeisters vielleicht nicht wirklich integrationsfeindlich, denn sonst hätte SPD-Politikerin doch eigentlich nicht zu Gast sein dürfen ohne sich hinterher nicht sogleich von den Grauen Wölfen zu distanzieren, Aile ve Cocuk etkinligi bedeutet Familien- und Kinder-Aktion:

    Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi‘nin [das bedeutet: Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach, Erzbergerstraße, = der ADÜTDF-Ortsverein] her sene geleneksel hale getirdigi Cocuk etkinligine bu defada sehrimizin bir cok Ailesi cocuklariyla katilmistir! Bunun yani sira SPD Milletvekili [SPD-Bundestagsabgeordnete] sn Gülistan [Gülistan YÜKSEL zu Gast bei den Grauen Wölfen] hanimla beraber Yabancilar Meclis üyesi [Integrationsratsmitglied] sn Mehmet Gümüs [unser Grauer Wolf im Mönchengladbacher Integrationsrat] de etkinlige istirak etmistir. Bu güzel calismalarindan dolayi Münchengladbach Türk Kültür dernegini tebrik eder diger calismalarinda da basarilar dileriz.

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.224855384353569.1073741913.117835988388843&type=3

    Cuma Namazi-Mönchengladbach Ülkü Ocagi-19.04.2013

    Mönchengladbach Ülkü Ocagi – Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung, Graue-Wölfe-Gast Gülistan Yüksel:

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