Die NPD und das liebe Geld…

Neues von der NPD. Ja, die scheint es wirklich noch zu geben, was ja wohl vermutlich auch mit Geld zu tun haben könnte. Irgendwer muss die Knete des VS ja ausgeben.
Nun aber wird es wirtschaftswissenschaftlich-philosophisch. Die NPD entdeckt die Geldtheorie. Und das geht so: „Da das Geld keinen Gegenwert besitzt wird der Wert des Geldes durch die Menge des Geldes, welches im Umlauf ist, festgelegt.“ Demzufolge wäre das wertvollste Geld ein an sich wertloses Etwas, von dem es aber nur ganz wenig gibt. Aha.
So steht es wortwörtlich im Aufruf der Hessen-NPD für ihre Demonstration am 1. Mai 2013 vor der Europäischen Zentralbank, in dem „alle aufrechten Deutschen“ aufgefordert sind, gegen das „assoziale (sic!) Wirtschaftssystem„, das laut NPD hierzulande herrscht, zu protestieren und zugleich den „Südländern“ (Sarazzin) eins mitzugeben, für deren „Pleitestaaten … wir nicht haften wollen„.
Dafür würden die sich auch heftigst bedanken, wenn die NPD für sie haften wollte. Und das auf der Basis ihrer eher rustikalen Kraut- und Rüben-Vorstellungen davon, was Geld ist …

Aber egal. Zu dieser Demo wird es sowieso nicht kommen.

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