Implex

Georg Fülberth rezensiert in Z 90 Dietmar Daths / Barbara Kirchners Buch „Der Implex. Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee“:

Als Dietrich Kuhlbrodt den „Implex“ zu lesen begann, fühlte er sich (so erzählt er in einem Bericht über eine Vorstellung des Buchs im Literaturforum des Brecht-Hauses in Berlin) in die Zeit seiner Lektüre der „Ästhetik des Widerstands“ zurückversetzt. Vor einer Generation gab es dafür Lesezirkel. Vielleicht wäre das heute zu betulich. In den Amazon-Kundenrezensionen tut sich inzwischen etwas. Vielleicht wäre das Netz das richtige Forum. Einige Leute erhoffen sich eine „Implex“-Plattform. Hier könnte das Buch auseinander genommen, korrigiert, in Einzelheiten widerlegt und weitergeschrieben werden. Sollte es, von da ausgehend, eines Tages sogar zu einer Implex-Partei kommen, hätte sich die Idee von ihrer Urheberin und ihrem Urheber emanzipiert.
Etwas Besseres kann Leuten, die Vernünftiges in die Welt setzen, nicht passieren.

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